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Konventionen auf dem Prüfstand

Warum im Design „richtig“ nicht immer richtig ist ...

mit Yannic Heferman

Es gibt Aufgabenstellungen, da hat man alles richtig gemacht. Und es gibt Design, das richtig aussieht, aber trotzdem nicht optimal ist. Weil es zu brav, zu gewohnt oder zu routiniert erscheint und damit langweilig wirkt. Der Grat zwischen Wiedererkennbarkeit und Austauschbarkeit ist ein schmaler und manchmal braucht es Mut, gegen den Strom zu schwimmen und vorhandene Bilder im Kopf aufzubrechen, um eine Marke unverwechselbar zu gestalten.

 

Dabei sollte man allerdings nicht zu weit gehen, betont Yannic Hefermann, Designer bei Factor, in diesem Markenzeichen-Podcast. Der Nutzen für Marke und Unternehmen sowie die Bedürfnisse der Zielgruppe müssen bei jedem Entwicklungsschritt im Vordergrund stehen. Im Gespräch mit Mario Eckmaier erzählt er von der Suche der Designer:innen nach dem idealen Erscheinungsbild zwischen konventionell und innovativ, vom Einfluss der Unternehmerpersönlichkeit auf das Markendesign und von „mutigen“ Keksverpackungen, die von der Zielgruppe nicht goutiert wurden.

Weitere Themen in dieser Podcast-Episode sind:

 

  • (Wie sehr) darf der Zeitgeist das Markendesign beeinflussen?
  • Muss eine Bank immer auf ruhiges, vertrauenerweckendes Blau setzen?
  • Was versteht man unter der ästhetischen Lebensdauer eines Designs?
  • Wie wirkt sich eine Kultur der Fehlervermeidung auf das Design aus?
  • Welche unliebsame Überraschung kann man sowohl im Markendesign als auch in der Kinderkrippe bzw. Kita erleben?
  • Haben Start-ups beim Design einen Vorteil gegenüber etablierten Unternehmen?
  • Darf ein Produkt aus dem Bereich Nachhaltigkeit aussehen wie eine Sportmarke?
  • Wie haben Apple und Microsoft auf die Herausforderung „richtig versus mutig“ reagiert?
  • Sind wir als Auftraggeber:in oder Agentur mutig genug?

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