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Ladezeit ist Geld

Ladezeit ist Geld

Sarah Schett

Ladezeit ist Geld


Der Erfolg einer Website hängt wesentlich von ihrer Ladegeschwindigkeit ab.

Drei Sekunden.

Drei Sekunden hat Ihre Website Zeit zu laden. Längere Ladezeiten führen laut Google dazu, dass 53 % der Nutzer:innen die Seite wieder verlassen und eine andere öffnen. Die Page-Speed-Performance beeinflusst somit maßgeblich die Kundenzufriedenheit und infolgedessen Conversions (Verkäufe, Anfragen, Downloads …).

 

Ein Beispiel aus einer E-Commerce-Studie:
1.000 Personen besuchen eine Website, auf der ein 50-Euro-Produkt angeboten wird.

  • 1 Sekunde Ladezeit ergab eine Conversion Rate von 3,05 % und einen Umsatz von 1.525 Euro.
  • 2 Sekunden Ladezeit senken die Conversion Rate auf 1,68 % und den Umsatz auf 840 Euro.
  • 3 Sekunden Ladezeit senken die Conversion Rate auf 1,12 % und den Umsatz auf 560 Euro.
  • 4 Sekunden Ladezeit bedeuten nur noch 0,67 % Ladezeit und 335 Euro Umsatz.

 

Somit wurde in nur vier Sekunden eine Umsatzeinbuße von 1.190 Euro verzeichnet.
4 Sekunden kosten in diesem Beispiel 78 % des potentiellen Umsatzes!

Unabhängig von der Qualität der Website ist es unabdingbar, dass diese auch schnell lädt – ansonsten haben die Inhalte gar nicht die Möglichkeit, die User:innen zu überzeugen und Conversions zu generieren. Vor allem beim mobilen Surfen ist eine schnelle Ladezeit essenziell.

Abgesehen von der Kundenzufriedenheit leidet auch die Auffindbarkeit der Website unter langen Ladezeiten. Unzufriedene Nutzer:innen und Abbrüche fallen seit 2010 bei Google auch im Suchmaschinen-Ranking ins Gewicht. Eine Suchmaschine ist immer bemüht das „beste“ Ergebnis für die Nutzer:innen zu liefern. Dazu zählt auch, dass die Seite schnell lädt.

Im folgenden Artikel erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Analyse sowie in die Metriken der Page-Speed-Performance. Des Weiteren zeigen wir fünf wichtige Hebel zur Verbesserung der Ladezeiten. Für tiefergehende Analysen und Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Erster Schritt: Analyse

Regelmäßige Page-Speed-Analysen helfen dabei, Schwachstellen zu entdecken und zu beseitigen. Dafür können Sie zum Beispiel die Tools von Google nutzen: Für eine erste Analyse empfiehlt sich pagespeed.web.dev, für detailliertere Auflistungen das Tool Google Lighthouse (Zugriff über Entwicklerkonsole im Google Chrome).

Diese Tools gewichten verschiedene Kriterien und kalkulieren jeweils einen Score für Mobile und Desktop. Ein Score unter 50 bedeutet, die Website ist langsam, zwischen 50 und 89 liegt sie im Mittelfeld und ab 90 ist Ihre Website schnell.

Folgende Metriken werden dabei berücksichtigt (Zielwert):

  • "First Contentful Paint": Wann wird das erste Element angezeigt? (0 - 2 Sekunden)
  • "Time to Interactive": Wann ist die Website geladen und bereit für Eingaben? (< 3,8 Sekunden)
  • "Speed Index": Wie schnell werden Inhalte sichtbar? (< 3,4 Sekunden)
  • "Largest Contentful Paint": Wie lange lädt das größte Element auf der Seite? (<  2,5 Sekunden)
  • "Total Blocking Time": Wie lange kann man als User:in noch keine Eingaben machen? (< 300 Millisekunden)
  • "Cumulative Layout": Wie sehr verschiebt sich das Layout durch z.B. Banner? (< 1 = 10 % Verschiebung)

 

Neben dem Score gibt Google auch noch einige Handlungsempfehlungen mit. Erste Maßnahmen können Sie selbst umsetzen (Komprimieren der Bilder). Für einige Optimierungen müssen Sie jedoch eine Agentur / eine:n Web Developer:in kontaktieren.
 

Fünf Hebel zur Verbesserung der Page-Speed-Performance

Aufgrund von bisherigen Analysen für unsere Kund:innen stellen wir Ihnen hier die fünf wichtigsten Hebel vor, mit denen Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website maßgeblich verbessern können:

 

1. Bilder komprimieren

Sämtliche Bilder auf Ihrer Seite sollten in web-optimierten Formaten und Größen abgespeichert sein. Optimale Formate: 

  • Bilder – WebP oder JPEG
  • Bilder mit transparentem Hintergrund – PNG
  • Icons, Logos – SVG 

Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine serverseitige automatische Komprimierung.

 

2. Lazy Loading

Nicht alle Inhalte einer Seite müssen sofort geladen werden. Vor allem bei Longpagern empfiehlt es sich, die Inhalte Schritt für Schritt abzurufen.

 

3. Cache-TTL

Die Cache-TTL (Time To Live) zeigt an, wie lange eine Seite in einem Browsercache gespeichert werden kann. Für die Page-Speed-Performance gilt: je länger, desto besser. Bei Änderungen im Backend muss bei einer langen TTL jeweils der Cache geleert werden, damit die neuen Inhalte geladen werden können.

 

4. Assets komprimieren

Ein häufiges Problem bei langsamen Ladezeiten ist das Laden zu vieler und zu großer Assets (Stylesheets, Javascript-Dateien, Bilder, Schriften).

Hier sind v. a. zwei Regeln zu beachten:

  • Verwenden Sie nur Ressourcen, die Sie auch wirklich benötigen! Sortieren Sie nicht benötigte Assets aus!
  • Komprimieren Sie alle benötigten Ressourcen (JSS, JavaScript …) automatisiert (z. B. via Gzip)!

 

5. Fullpage Cache

Vor allem bei WordPress-Seiten fällt immer wieder auf, dass sich die Speed-Performance beträchtlich erhöhen lässt, indem man die bereits generierte Seite im Cache ausgibt.  Wir empfehlen die Plug-ins WP Super Cache und Autoptimize.

Weitere Schritte

Nach einer ersten Analyse können schnell die größten Optimierungspotenziale identifiziert werden. Manche davon können Sie selbst direkt umsetzen, bei manchen werden eine Agentur bzw. ein:e Web-Entwickler:in benötigt.

Laufende Analysen zeigen weitere Möglichkeiten auf und verhindern, dass z.B. durch das Einpflegen neuer Inhalte wie Bilder die Website wieder verlangsamt wird.

 

Wenn Sie sich noch mehr in das Thema vertiefen möchten, stehen Ihnen unsere Spezialist:innen gerne zur Verfügung – Kontakt.

 

 

Weiterführende Links:

 

Letzte Aktualisierung: 11.01.2023, 17:32

Dieser Artikel wurde am 12.01.2023 veröffentlicht.

Mario Eckmaier
Partner, Consulting

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